Die Hellen Köpfe | Mobiles Mitmachlabor für Kinder

Key Visual der Hellen Koepfe

Wer wir sind

»Tun schafft Wissen – Wissenschaft tun« ist unser Motto. Nur wer Hand anlegt, »begreift« wirklich.
Lernen Sie uns und unsere Philosophie kennen.

Über uns

Die Initiatorinnen der Hellen Köpfe sind Naturwissenschaftlerinnen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, bereits bei den Kleinsten die Freude am entdeckenden Lernen und an den Wissenschaften spielerisch zu wecken.

⇑ nach oben

Was zeichnet uns aus?

Egal ob Projektwochen in Kindergarten oder Grundschule oder aber auch für den etwas anderen Kindergeburtstag: Die Hellen Köpfe sind Ihr Ansprechparter! Wir kommen zu Ihnen in Ihre Einrichtung oder zu Ihnen nach Hause, bringen alle nötigen Materialien und Hilfsmittel mit und bieten Ihren Kindern aus unserem Programm Einzelexperimente oder auch thematische Reihen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Fachlich und pädagogisch qualifizierte Mitarbeiterinnen experimentieren und forschen mit den Kindern oder begleiten sie in die Natur. Informieren Sie sich jetzt unverbindlich!

⇑ nach oben

Steckbrief Dr. Nadia Nikolaus

Porträtfoto Nadia Nikolaus

Mein Name ist Nadia Nikolaus.

Nach dem Studium der Naturwissenschaften (Physik und Biologie), das ich mit dem Abschluss Diplom-Biologin beendet habe, und der anschließenden Promotion im Fach Chemie war ich viele Jahre in der Wissenschaft tätig.

Schon seinerzeit konnte ich anlässlich der regelmäßig stattfindenden Langen Nacht der Wissenschaften Kindern die Naturwissenschaften näher bringen.

Ich bin Mutter einer Tochter im Grundschulalter, deren große Begeisterung für Experimente mit ausschlaggebend war für die Gründung der Hellen Köpfe.

Seit meiner Weiterbildung zur Naturpädagogin beim Evangelischen Bildungswerk Regensburg biete ich Kurse für die Auwaldstation Leipzig an. Ich bin Hobby-Botanikerin und spiele Tenorhorn im Posaunenchor Anger-Crottendorf in Leipzig.

⇑ nach oben

Steckbrief Carina Flores

Porträtfoto Carina Flores

Mein Name ist Carina Flores.

Nach dem Studium der Molekularbiologie an der Universität San Luis in Argentinien begann meine Reise in die Welt der Wissenschaft. Sie führte mich unter anderem in der Zeit meiner Diplomarbeit an das Knöll Institut in Jena. Mehr als 5 Jahre war ich in der Wissenschaft tätig. In dieser Zeit wuchs der Drang, vor allem Kindern den Zugang zu Naturwissenschaften einfacher und lebendiger zu gestalten, ihren Entdeckungs- und Forschungsdrang zu stärken.

Als Mitglied im Elternrat an der Schule meines Sohnes engagiere ich mich, weil es mir wichtig ist, den Lebensbereich, der mich umgibt, aktiv mitzugestalten. Ich bin Nachwuchsprojektmanagerin/-qualitätsbeauftragte. In meiner Freizeit bin ich Hobbyläuferin und mit Leib und Seele Reisende und Entdeckerin.

⇑ nach oben

Philosophie

Kinder haben viele Fragen! Warum werden die Blätter von Laubbäumen im Winter bunt und fallen ab, aber die Nadeln von Nadelbäumen nicht? Wieso wird ein angeschnittener Apfel an der Luft braun, aber nicht, wenn er mit Zitronensaft bestrichen wurde? Wie funktioniert eigentlich ein Aufzug? Warum fällt ein Gegenstand, den ich loslasse, nach unten auf den Boden und nicht an die Decke?

Kinder lernen durch Erfahrung, entdecken spielerisch ihre Umgebung und versuchen, sich die geltenden Gesetzmäßigkeiten zu erschließen. Jeder, der schon einmal erlebt hat, wie kleine Kinder einen Gegenstand immer wieder fallen lassen, um zu testen, ob er auch wirklich jedes Mal zu Boden fällt, kann dem zustimmen.

Die Tatsache, dass Kinder spielerisch umfassendes Wissen erwerben können und ihnen insbesondere eigenhändiges Tun und »Begreifen« helfen, ihre Umwelt zu verstehen, wird auch durch seriöse wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt[1]. Bereits vor dem Schulalter wächst die Zahl der Nervenzellen und ihrer Verknüpfungen exponentiell[2], weswegen eine frühkindliche Bildung in Naturwissenschaft und Technik etwa ab dem dritten Lebensjahr von immer mehr Experten empfohlen und als sinnvoll erachtet wird[3].

Insbesondere sollen sich auch Mädchen vom Angebot der Hellen Köpfe angesprochen fühlen. Da laut einer Studie aus dem Jahr 2015, herausgegeben von acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) und der Körber-Stiftung, »viele Mädchen sich selbst in Sachen MINT weniger zutrauen, ist es entscheidend, dass sie von außen gezielt Ermutigung und Unterstützung erfahren. Mit einem gendersensiblen Fachunterricht … und vor allem dem Einsatz weiblicher Vorbilder (»role models«), die es im familiären Umfeld häufig nicht gibt, bestehen einige gute Ansätze, die weiter ausgebaut werden können.«[4].

⇑ nach oben

Was ist MINT-Bildung und wieso ist sie wichtig?

MINT – das sind die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften. Bei den Hellen Köpfen können Kinder in einfachen und spielerischen Versuchen zu Phänomenen aus den verschiedensten Naturwissenschaften, die jedem von uns im täglichen Leben begegnen, auf den Grund gehen. Mit Experimenten unter anderem aus den Bereichen der Physik, Chemie, Biologie, Geologie, Mathematik, Medizin, Technik und Informatik können Kinder somit einen ersten Einblick in Zusammenhänge und Einflüsse um uns herum bekommen. Sie können sich spielerisch die dahinter liegenden Theorien erschließen, welche aber auch kindgerecht erklärt werden, und sich dafür begeistern, weiter mit offenen Augen die Welt zu entdecken.

Da in technischen Berufen bereits Nachwuchsmangel zu verzeichnen ist, ist es besonders wichtig, Kinder durch kindgerechte frühkindliche Förderung für die MINT-Berufe zu begeistern. Denn was Kinder bis zur Einschulung erfahren, prägt ihr Leben und lässt sich später oft kaum nachholen[5]. Obwohl es uns so vielleicht nicht immer bewusst ist, beeinflussen chemische, physikalische und biologische Prozesse uns und unser Leben jederzeit.

⇑ nach oben

Fußnoten

  1. [1] G. Lück. Neue leichte Experimente für Eltern und Kinder (2005)
  2. [2] L. Eliot. Was geht da drinnen vor? Die Gehirnentwicklung in den ersten fünf Lebensjahren (2002)
  3. [3] I. Braunecker und T. Weber. Wenn's blitzt und blubbert (2007)
  4. [4] acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Körber-Stiftung und Dialogik gGmbH (2015), http://www.koerber-stiftung.de/wissenschaft/schwerpunkt-lust-auf-mint/mint-nachwuchsbarometer/barometer-2015.html, (Stand: 01.12.2015)
  5. [5] Ch. Schrader. Vorschulkinder brauchen mehr Bildung. Süddeutsche Zeitung vom 04.07.2014

⇑ nach oben